Gesunde Quartiere

Gesundheitsförderung und Prävention im Setting Quartier

Die Lebensqualität in städtischen Quartieren zu erhalten gehört zu einer der größten Herausforderung in einer wachsenden Großstadt. Mit dem Projekt „Gesundheitsförderung und Prävention im Setting Quartier“ entwickelt ein Forschungsverbund aus Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hafen-City-Universität Hamburg und Universität Magdeburg Maßnahmen, mit denen die Gesundheit und Lebensqualität in ausgewählten sozial benachteiligten Quartieren verbessert werden kann. Solche Maßnahmen zur Gesundheitsförderung im Quartier werden mit den Betroffenen gemeinsam in einem partizipativen Ansatz entwickelt und umgesetzt. Der Forschungsverbund wird auch Methoden entwickeln, mit denen sich die Veränderung der gesundheitlichen Lage in verschiedenen städtischen Quartieren wissenschaftlich beschreiben und untersuchen lässt. Mit den im Projekt entwickelten Methoden soll untersucht werden, ob Veränderungen im Quartier zu messbaren Verbesserungen der gesundheitlichen Lage beitragen. Zur Beschreibung der gesundheitlichen Lage und ihrer Veränderung sollen Primärdaten, die durch das Projekt erhoben werden, auch mit Routinedaten der gesetzlichen Krankenversicherung verlinkt werden.

Das Verbundprojekt wird zum 1. Juli 2017 starten und wird für 3,5 Jahre im Rahmen der Landesforschungsförderung durch die Freie und Hansestadt Hamburg gefördert. Sprecher des Forschungsverbundes ist Prof. Dr. Joachim Westenhöfer (Competence Center Gesundheit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg). Die weiteren Verbundpartner sind Prof. Dr. Susanne Busch (Competence Center Gesundheit der HAW Hamburg), Prof. Dr. Olaf von dem Knesebeck (Institut für Medizinische Soziologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf), Prof. Dr. Jörg Pohlan (Stadtentwicklung und Quantiative Methoden der Stadt- und Regionalforschung, Hafen-City Universität Hamburg) und Dr. Enno Swart (Institut für Sozialmedizin und Gesundheitsökonomie, Medizinische Fakultät, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.